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Fassadenkollektoren gewinnen immer mehr an Bedeutung. Diese Anlage fügt sich architektonisch sehr schön in das Gebäude ein.

Ein Blick auf die Südseite: Die 24m² Fassadenkollektorenanlage besteht aus drei maßgeschneiderten Teilflächen.

Flach geneigte Kollektoren oder Dächer mit Ost- oder Westausrichtung sind zur solaren Raumheizung nur eingeschränkt geeignet.
Auch bei Familie Griebl ist das Dach zu flach und aufgeständerte Kollektoren kamen aus optischen Gründen nicht in Frage. Eine gute Alternative hierfür stellen Fassadenkollektoren dar. Insbesondere bei guten Niedrigenergiehäusern deckt sich die Leistungskurve von Fassadenkollektoren gut mit der Verbrauchskurve, denn diese Gebäude benötigen fast nur in der Kernzeit des Winters (Dezember und Januar) Heizenergie. In den Sommermonaten liefern Fassadenkollektoren durch den steilen Eintrahlungswinkel wenig Energie, dadurch kommen Fassadenanlagen mit verhältnismäßig kleinen speichern aus.

Kategorie: Thermische Solaranlage
Beschreibung: EFH Dr. Griebl, Lengdorf
Gebäude: Einfamilien-Wohnhaus in Massivbauweise, voll unterkellert
Personen: 4
Wohnfläche: Ca. 180 m²
Kollektor: 24 m² Hochleistungsflächenkollektor fassadenintegriert
Speicher: Pufferspeicher LORENZ 1000 l und Solarboiler 400 l
Nachheizung: NT-Öl-Heizkessel
Heizflächen: Fußbodenheizung und Wandflächenheizung (teilw. System Grosseschmidt)
Brennstoffbedarf: k. A.
Solarer Deckungsgrad: k. A.

Anlagenschema